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Fragen und Antworten

Warum macht die Landeskirche jetzt mit KG+ so eine Sparübung?
Die strukturelle Reform als Teil von KirchGemeindePlus ist weit mehr als eine Sparübung. Diese Reform soll stattfinden, so lange die finanzielle Basis gesichert ist. Die Landeskirche soll aber nach Abschluss dieser Reform besser aufgestellt sein, um einen Spardruck auffangen zu können, der wegen rückläufiger Mitgliederzahlen einfach ein Fakt ist. Damit soll die Reform den Erhalt der Substanz sichern. Die Landeskirche verspricht sich nach der Reform ihre Ressourcen gezielter und gebündelter einsetzen zu können. So will sie den «Turnaround» schaffen und die Grundversorgung sichern sowie an Profil gewinnen können.

Kann eine Fusion überhaupt günstiger kommen?
Eine fusionierte Gemeinde käme kaum günstiger, wenn aufgrund der Grösse administrative Arbeiten professionalisiert würden. Aber der Spardruck liegt vor allem auf landeskirchlicher Ebene, was wir konkret in Pfarrstellenreduktionen spüren. Teampfarrämter können grundsätzlich effizienter arbeiten als Einzelpfarrämter. Somit ist der Wechsel von Einzel- auf Teampfarrämter eine sinnvolle Massnahme, um Pfarrstellenkürzungen zu entschärfen.

Was passiert, wenn Aeugst nicht fusioniert und eine eigenständige Kirchgemeinde bleibt?
Klar ist, dass wir im Alleingang ab 2020 in Aeugst bestenfalls noch eine halbe Pfarrstelle haben werden - dies aufgrund der rückläufigen Mitgliederzahlen. Unter Umständen wohnt dann gar keine Pfarrperson mehr in Aeugst, weil bei so einem Pensum die Wohnsitzpflicht wegfällt.

Verlieren wir bei einer Fusion nicht unsere Identität und Nähe der Aeugster Kirchgemeinde?
Das ist grundsätzlich schon eine Gefahr. Sie ist aber erkannt. Wenn es irgendwo in all den Diskussionen etwas gibt, wo sich alle einig sind, dann ist es dies: Der Erhalt der kirchlichen Heimat ist als zwingende Bedingung für eine mögliche Fusion gesetzt. Die Aeugster Kirchenpflege hat hierzu ihre Position konkret formuliert. Wenn eine mögliche Fusion ausgehandelt ist, kann beurteilt werden, ob sie insgesamt eine vorteilhaftere Zukunft verspricht, als als eigenständige Kirchgemeinde weiterzufahren. Erst dann wird demokratisch über eine Fusion entschieden: ja oder nein.