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Das Pfarramt Aeugst am Albis

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Evang.-reformiertes Pfarramt Aeugst am Albis
Pfarrerin Selina Zürrer
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(Pfarrvertreterin ab 1.1.2021)

Chileweg 2
8914 Aeugst am Albis

Tel. 044 761 44 74

Bis wir definitiv eine neue Pfarrerin, einen neuen Pfarrer wählen können, wird unser Pfarramt von Pfarrerin Selina Zürrer geführt, unterstützt durch das Pfarrteam Affoltern am Albis, das neben Gottesdiensten auch Abdankungen übernimmt.

Bei allgemeinen Fragen zur Kirchgemeinde Aeugst, wo Sie nicht unbedingt eine Pfarrerin, einen Pfarrer benötigen, wenden Sie sich bitte an die Kirchenpflege.

Pfarrchronik Aeugst am Albis:

2021: Selina Zürrer (Verweserin) (31. Pfarrerin)


2020-2020: Simone Weil (Verweserin) (30. Pfarrerin)


2005-2020: Bettina Stephan, nach 338 Jahren die erste Frau, die in das Aeugster Pfarramt gewählt wurde (29. Pfarrerin)


2004-2004: Jörg Leuthold (Verweser) (28. Pfarrer)


1999-2003: Jürg Markus Meier (27. Pfarrer), er wechselte ins Pfarramt Dübendorf.


1998-1998: Bettina Bartels (Verweserin) (26. Pfarrperson, 1. Pfarrerin)


1984-1997: Urs Boller (25. Pfarrer), er wurde theologischer Leiter im Kloster Kappel, dann bald Pfarrer in Affoltern am Albis, wo er bis zu seiner Pensionierung blieb.


1984-1984: Robert Gebhart (Verweser, April - Okt.) (24. Pfarrer)


1974-1984: Theo Kimmich (23. Pfarrer)


1972-1974: Jakob Frey (22. Pfarrer), pensionierter Pfarrer, übernimmt die Pfarrstelle als Pfarrverweser.


1932-1972: Ernst Stuckert (21. Pfarrer) von Basel. Sein Sohn Christian Stuckert wurde 1962 - auf Anregung des Kirchenpflegepräsidenten, "weil er doch Klavier spielt" - Organist und blieb über 55 Jahre, solange es ihm die Gesundheit erlaubte, bis 2018, Organist der Kirche Aeugst.


1927-1932: Hrch. Habicht (20. Pfarrer) von Schaffhausen wechselte 1932 nach Zürich.


1914-1927: P. Bretscher (19. Pfarrer) von Töss, er trat vom Pfarramt zurück.


1910-1914: A. Kienast (18. Pfarrer) von Guntalingen


1904-1910: Ludwig Köhler (17. Pfarrer) von Zürich


1876-1904: F.F. Walter (16. Pfarrer) wurde 1904 abgewählt.


1873-1876: Gottl. Weidenmann (15. Pfarrer) übersiedelte 1876 nach Volketswil.


1867-1873: Alb. Waldburger (14. Pfarrer), er wurde 1869 gewählt.


1856-1867: Fritz Hafner (13. Pfarrer).


1856-1856: Vikar F. Peter (12. Pfarrer) übernimmt die Pfarrstelle für ein halbes Jahr.


1818-1855: Joh. Ammann von Zürich (11. Pfarrer) war Feldprediger 1815 bei der Grenzbesetzung. Auch er beschwert sich über kleine und ausbleibende Zahlungen. 1818 forderte er ein "Oefelchen zum Einheizen bei grosser Kälte in dieser Gebirgsgegend in die alte unbrauchbare Stube, wo jetzt die Schule gehalten wurde." Ein Jahr später verlangt er "Holzgerechtigkeit": Er müsse junges Holz nehmen, so dass er in zwei Jahren kein Holzmehr haben werde. Darum verlangte er Holz aus dem Staatswald in Kappel. 1825 besass der Pfarrer ein Fischnetz im Türlersee für 12 Pfund Pacht. Im gleichen Jahr wurde dem Pfarrer vom Forstmeister das Holzen verboten, obwohl er dafür Geld vergütet bekam.


1773-1815: Joh. Däniker (10. Pfarrer) berichtet 1781 von einem Streit zwischen Aeugst und Thal, wegen dem vordersten "Frauenkirchenort" (Frauenseite im Schiff). Die Kanzlei in Knonau entschied, dass der strittige Stuhl ein allgemeiner Stuhl werde. Auch dieser Pfarrer beklagte sich über sein Einkommen, er sei am "allerschlechtesten Posten des ganzen freien Amtes. Viele arme Leute, 600 Einwohner und ledige Knaben machen viel Mühe".


1759-1773: Heinrich Rohrdorf ( 9. Pfarrer)


1739-1759: Hs. Ulr. Kilchperger (8. Pfarrer) bekam am Examen 1759 Seitenstechen und hitziges Fieber und starb bald nachher.


1732-1739: Melchior Eberhard (7. Pfarrer); über ihn wurde gesagt: "von gutem Können, fleissigen Studien und gutem Ansehen in der Gemeinde und im öffentlichen Leben, und wünscht besseres Einkommen"


1724-1732: Hch. Kölliker (6. Pfarrer) starb im Alter von 52 Jahren. "Seinen Nachkommen wurde, um die Schulden decken zu können, eine Entschädigung bewilligt. Die Witwe war ums Gesicht gekommen".


1690-1724: H.J. Ammann (5. Pfarrer) schreibt, dass er ein lustiges Haus und einen grossen, schönen Garten habe. 1714 beschwerte er sich, dass der Wirt, Heini Murer, an Werktagen und Sonntagen, Tag und Nacht, Wein ausschenke. Daraufhin ersuchte der Pfarrer Bürgermeister und Regierung, dem in dieser Gemeinde einreissenden "heillosen wessens und trinkens" abzuhelfen.


1685-1690: Abraham Meher (4. Pfarrer) bekam nur den halben Lohn, weil er ihn mit seinem Vorgänger teilen musste; er starb nur 5 Jahre später.


1671-1685: Hs.Jb.Stolz (3. Pfarrer) wurde wegen schlechter Amtsführung und Streitsucht abgesetzt; er bekam das halbe Einkommen als Lohn und zog nach Zürich.


1671: Pfr. David Wiesendanger (2. Pfarrer) ersuchte um ein besseres Einkommen; das Angebot der Gemeinde war nicht gut genug und so zog er noch im gleichen Jahr nach Sirnach.


1661-1671: Pfr. Hans Rud. Wirtz (1. Pfarrer von Aeugst)