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Mitteilungen aus Kirchenpflege und Pfarramt

KirchGemeindePlus (KG+): Breite Zustimmung zu Fusionsverhandlungen

16. Juni 2017 - Mitte Juni haben die Kirchgemeinden des Bezirks Affoltern darüber befunden, ob Zusammenschlussverhandlungen aufgenommen werden sollen. Es ging um zwei Teilanträge:

  1. Die Kirchenpflege wird ermächtigt, Verhandlungen im Hinblick auf einen Zusammenschluss mit anderen Evang.-ref. Kirchgemeinden des Bezirks Affoltern zu führen, wobei ein Zusammenschluss für die Kirchgemeinde Aeugst am Albis insgesamt vorteilhafter als das Fortbestehen als eigenständige Kirchgemeinde sein soll und die örtliche kirchliche Heimat gewährleistet sein muss.
  2. Die Kirchenpflege wird ermächtigt, mit allen verhandlungsbereiten Kirchgemeinden des Bezirks Affoltern Zusammenschlussverhandlungen im Hinblick auf eine einzige Kirchgemeinde zu führen. Bleiben die Verhandlungen betreffend des Zusammenschlusses zu einer einzigen Kirchgemeinde erfolglos, so sind weitere Zusammenschlussverhandlungen zu führen, die in einer Aufteilung des Bezirks in zwei oder mehrere Kirchgemeinden resultieren sollen.

Das Restultat zusammengefasst:
10 von 13 Gemeinden stimmten beiden Teilanträgen zu, also als nächstes gemeinsam an einem Tisch als erste Variante gemeinsam eine neue Kirchgemeinde zu formieren, bzw. sich dann aufzuteilen, sofern sich zeigen sollte, dass mit kleineren Zusammenschlüsse die Ziele besser erreicht werden könnten.
Knonau, Obfelden und Stallikon-Wettswil lehnen dies ab und verabschieden sich somit vorerst aus dem KG+ Prozess.

Die Abstimmungsresultate im Einzelnen:
- Aeugst am Albis hat beiden Teilanträgen mit grossem Mehr ohne Gegenstimme zugestimmt. Dies nachdem ein Ergänzungsantrag, dass neben Fusionsverhandlungen auch die enge Zusammenarbeit mit Rifferswil, Hausen oder Stallikon-Wettswil zu prüfen/verhandeln sei, nur knapp (19/18 Stimmen) abgelehnt worden war.
- Affoltern: hat beiden Teilanträgen mit überwältigendem Mehr zugestimmt.
- Bonstetten: hat den ersten Teilantrag zu KG+ einstimmig zugestimmt. Zum zweiten Teilantrag wurde ein Gegenantrag (KG Stallikon-Wettswil, Hedingen und Bonstetten) eingebracht. Dabei erhielt der Teilantrag 2 ‚Eine einzige Kirchgemeinde im Bezirk‘ eine knappe Mehrheit. Also, beide offiziellen Teilanträge wurden angenommen.
- Hausen hat beiden Teilanträgen mit grosser Mehrheit zugestimmt.
- Hedingen hat beiden Teilanträgen mit deutlichem Mehr zugestimmt, bei einigen Enthaltungen.
- Kappel hat beiden Teilanträgen zugestimmt.
- Knonau hat Teilantrag 1 mit grossem mehr angenommen. Antrag 2 abgelehnt (ca. 2 zu 3 bei knapp 40 Teilnehmern).
- Maschwanden Teilantrag 1: einstimmig angenommen, Teilantrag 2: mehrheitlich angenommen (ohne Abänderungen).
- Mettmenstetten: In Mettmenstetten haben von den 47 Stimmberechtigen 43 beiden Teilanträgen zugestimmt. 2 Gegenstimmen 1 Enthaltung.
- Obfelden stimmte mit 58 gegen eine Enthaltung einem Antrag der Kirchenpflege zu, einen gemeindeeigenen Prozess zu initiieren. Gleichzeitig wurde der Antrag frü einen Zusammenschluss, auch der Empfehlung der Kirchenpflege folgend, mit 53:7 Stimmen abgelehnt.
- Ottenbach hat beiden Teilanträgen zugestimmt, Teilantrag 1 einstimmig, Antrag 2 mit 2 Enthaltungen bei 22 Teilnehmern.
- Rifferswil hat beiden Teilanträgen mit grosser Mehrheit zugestimmt.
- Die Kirchgenpflege Stallikon-Wettswil legte der Gemeindeverammlung drei Vorlagen vor: (1) Zusammenschluss mit Bonstetten, (2) Zusammenschluss mit Bonstetten und Hedingen, und (3) Zusammenschluss mit allen Kirchgemeinden. Variante eins wurde mit 40 zu 5 Stimmen, angenommen. Die beiden andern Varianten etwa im gleichen Verhältnis abgelehnt.

Eva Stückelberger geht

30. März 2017 - Eva Stückelberger verabschiedet sich mit einem Nigunsingen am 5. Mai ab 20.00 Uhr in der Kirche Aeugst.

Mit der Singwerkstatt hat Eva Stückelberger jeden Monat alle, die einfach Freude am Singen haben, zum gemeinsamen Singen eingeladen. Ein niederschwelliges Angebot, kompetent und motivierend geführt: So liesse sich vielleicht Eva Stückelbergers Beitrag zu unserer Gemeinde charakterisieren. Als diplomierte Stimm-, Bewegungs- und Rhythmuspädagogin IAC und "Voiceworks" –Trainerin, ausserdem mit Zertifikat Eltern-Kind-Singen verstand sie es ausgezeichnet, motivierend und aufbauend, und gleichzeitig locker und entspannt, zum Singen anzuleiten.

Nun zieht sie im Sommer mit ihrem Mann nach Basel. Die Singwerkstatt kommt somit zu einem Ende. Unser Dank wird Eva Stückelberger aber bis Basel begleiten, auch für all die unterstützenden Einsätze, zum Beispiel im Rahmen von Gottesdiensten oder beim Weihnachtssingspiel von Marlies Schmidheinys Schülerinnen und Schülern.

Als letzte Singwerkstatt hat sich Eva Stückelberger etwas Besonderes einfallen lassen. Im Gottesdienst vom 21. Mai wird Eva Stückelberger dann offiziell verabschiedet. Schade geht sie, aber wir freuen uns, dass sie sie die letzten sieben Jahre das Singen in unserer Gemeinde belebt hat. Ganz herzlichen Dank dafür!

Wir heissen Flüchtlinge willkommen

15. September 2016 - Zur Zeit haben wir acht sympathische Asylbewerber/innen aus Afghanistan — darunter ein Baby! — bei uns in Aeugst. Weitere sechs werden in den nächsten Wochen dazukommen. Lasst uns ihnen helfen, sich schneller und besser in unsere Aeugster/Schweizer Gesellschaft zu integrieren!

Flucht.Punkt: Der Kirchenrat hat vor drei Jahren die Fachstelle Migration geschaffen. Und diese Fachstelle hat im Frühling 2015 die Aktion Flucht.Punkt lanciert. In diesem Rahmen und in Vernetzung mit dem „Ämtler Tandem“, ein Angebot der reformierten Kirchgemeinden des Bezirks Affoltern, wollen wir Flüchtlingen ihr Ankommen und Leben hier erleichtern. Dieses diakonische Programm basiert auf dem Engagement von Freiwilligen.

Was machen die Freiwilligen?
Das bestimmen wir gemeinsam in der Gruppe. Zur Zeit treffen wir uns jeden Donnerstag um 17.30h in der Chilestube: Wir helfen unseren Afghanen/innen, ihr Deutsch zu verbessern und unterhalten uns ganz einfach mit ihnen — dabei eröffnet sich auch uns Schweizer/innen laufend eine neue Welt und jedes Treffen ist wunderbar bereichernd!

Gerne helfen wir, noch weitere Aktivitäten zu organisieren: Wie wäre zum Beispiel ein gemeinsames Nähen mit den Flüchtlingen? Ein gemeinsames Kochen? Oder wer hätte Lust, ihnen das Schwimmen beizubringen? Oder lieber etwas Intellektuelles wie das Rechnen? Grundsätzlich sollen alle Anregungen willkommen sein - wer Ideen hat und/oder bei der Betreuung mithelfen will, ist herzlich willkommen. Wir wollen alles umsetzen,
• wofür Bedarf besteht,
• wofür wir Freiwillige finden und haben und
• was organisatorisch machbar ist.

Bei unseren Flüchtlingen handelt es sich um schutzbedürftige Menschen, die bis auf Weiteres sicher nicht ausgewiesen werden, sondern als Flüchtlinge oder Asylanten lange in der Schweiz bleiben werden. Deswegen ist eine möglichst schnelle Integration in unsere Gesellschaft im Interesse aller Seiten.

Bettina Stephan mit 94% als Pfarrerin gewählt

5. Juni 2016 - Unsere Pfarrerin Bettina Stephan wurde am Urnengang vom 5. Juni 2016 mit dem sehr guten Wahlresultat von 94% für die Pfarramtsperiode 2016-2020 gewählt. Sie war zuvor von der Kirchgemeindeversammlung vom 10. April einstimmig zur Wahl für die ordentliche Pfarrstelle von 60% und die neu eingerichtete Ergänzungspfarrstelle von 20% vorgeschlagen worden.

Unsere Pfarrerin bleibt in Aeugst – neue Mitglieder für die Kirchenpflege gesucht

30. Januar 2016 - Seit Bettina Stephan im letzten Aeugster ihren Rücktritt erklärt hat, sind viele Anfragen an die Kirchenpflege, die Bezirkskirchenpflege und auch an unseren Gemeindepräsidenten herangetragen worden, was getan werden könne, um unsere beliebte Pfarrerin im Dorf zu halten. Nach Gesprächen mit allen Beteiligten hat sich nun ein guter Weg zu einem Verbleib unserer Pfarrerin aufgezeigt. Dazu gehört, dass Hanno Schmidheiny, Präsident, Jürg Widmer, Ulrike Rudow und Trudy Baer die Kirchenpflege verlassen (Iris Huber bleibt) und neuen Mitgliedern Platz machen. Nun bitten wir unsere Kirchgemeindemitglieder uns dabei zu helfen, die Kirchenpflege wieder zu komplettieren um die kommenden Aufgaben in Angriff nehmen zu können. Wer ist bereit, unsere Pfarrerin in ihrer Arbeit zu unterstützen und mit ihr das Aufgabengebiet festzulegen? Wer möchte unser Dorf in dem Prozess KirchGemeindePlus, dem Zusammenschluss mehrerer Kirchgemeinden, begleiten und daran mitarbeiten, die neue Kirchgemeinde zu gestalten? Diese beiden Themen stehen im Moment im Vordergrund unseres Schaffens. Unsere Pfarrerin hat eine grossartige Unterstützung im Dorf, es wäre schön, wenn sich das nun bei der Suche nach Kirchenpflegemitgliedern widerspiegelte. Inzwischen hat sich Johannes Bartels, ehemaliges Mitglied der Kirchenpflege, bereit erklärt, das Präsidium zu übernehmen.