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KirchGemeindePlus

Bericht Arbeitsgruppe "Nähe": Wie Nähe auch in einer grösseren Kirchgemeinde bestehen bleiben könnte.
Resultate aus den Arbeitsgruppen, welche Gemeinden Zusammenschlussgespräche aufnehmen sollten
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Fusionsverhandlungen werden vorbreitet

Im Spätsommer 2017 trafen sich die Kirchgemeindepräsidien, also der Lenkungsausschuss, zu einer ersten Planung des Vorgehens. Sie beschlossen, die Projektleitung an eine externe Stelle zu vergeben. Ein temporäres Projektteam — bestehend aus Hans Asper (Affoltern,) Johannes Bartels (Aeugst am Albis), Jürg Billeter (Hausen am Albis), Peter Ott (Hedingen) und Kurt Schütz (Hedingen) — hat verschiedene professionelle Organisationsentwickler und –Begleiter vorevaluiert und deren fünf eingeladen, eine Offerte einzureichen. Geplant ist, dass der Lenkungsausschuss Mitte Januar 2018 die Wahl der Projektleitung vornehmen kann.
Die Offerten basieren auf sehr detaillierten Ausschreibungsunterlagen, die das Verhandlungsprojekt skizzieren und im Wesentlichen in zwei Phasen teilt: Die Vorbereitung der Verhandlungen und dann die Verhandlungen selber. Die Vorbereitung umfasst

  • das Erstellen einer geeigneten Projektvereinbarung zwischen den beteiligten Kirchgemeinden
  • die Klärung, welche inhaltlichen Fragen mit wem und wann im Projekt geklärt werden müssen, aber auch, welche aus dem im Projekt ausgeklammert werden sollen
  • den Projektplan, also die Abfolge der Aktivitäten, insbesondere aber auch das methodische Vorgehen, das Kostenbudget und Zeitplan mit Meilensteinen
  • und, last but not least, das Konzept zur Projektkommunikation
  • Erst dann folgt die Phase der eigentlichen Verhandlungen. Wann werden die abgeschlossen sein? — Ein Endtermin kann erst nach der Projektplanung genannt werden. Der Lenkungsausschuss will das Projekt jedoch zügig bearbeiten.

Erst dann folgt die Phase der eigentlichen Verhandlungen. Wann werden die abgeschlossen sein? — Ein Endtermin kann erst nach der Projektplanung genannt werden. Der Lenkungsausschuss will das Projekt jedoch zügig bearbeiten.

Kirchgemeindeversammlungen stimmen der Aufnahme von Fusionsverhandlungen zu. Mehr hier.

Worum geht es?
Zuerst einmal, worum es nicht geht: Es geht noch nicht um einen Grundsatzentscheid für oder gegen einen Zusammenschluss mit anderen Kirchgemeinden.
Es geht jetzt nur darum, ob wir Zusammenschlussverhandlungen aufnehmen wollen. Danach könnte könnte dann das Kirchenvolk aufgrund einer konkreten Vorlage an der Urne entscheiden, ob wir uns mit anderen Gemeinden vereinen – oder als Kirchgemeinde Aeugst selbständig in die Zukunft gehen wollen.

Warum sollten wir fusionieren?
Wir sollten vor allem eine stabile und gute Zukunft für unsere Kirchgemeinde sichern. Ob dies besser gelingt, wenn wir als eigenständige Gemeinde weiterfahren oder uns mit anderen Gemeinden zusammenschliessen? Das werden wir beurteilen können, wenn eine Fusionsvorlage ausgearbeitet ist. Klar ist, dass wir im Alleingang ab 2020 in Aeugst bestenfalls noch eine halbe Pfarrstelle haben werden; unter Umständen wohnt dann gar keine Pfarrperson mehr in Aeugst. Die Motivation einen Zusammenschluss zu prüfen, kommt aus der Hoffnung, dass wir im Rahmen einer grösseren Gemeinde eine umfangreichere pfarramtliche Versorgung und ein reichhaltigeres kirchgemeindliches Leben anbieten könnten. – Aber eben: das muss erst durch Verhandlungen und eine Fusionsvorlage nachvollziehbar belegt werden können.

Externe Links

Projektseite "KirchGemeindePlus" Säuliamt

Projektseite "KirchGemeindePlus" Kanton